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Läutern: Trennen von flüssigen u. festen Bestandteilen
Der Läuterbottich ist ein Gefäß mit einem Siebboden mit ganz feinen (0,7-0,9mm) Schlitzen. Dieser Läuterbottich wird nun mit unserer Maische befüllt. Dabei bilden die nicht wasserlöslichen Spelzen ein natürliches Filterbett, indem die festen Bestandteile hängen bleiben. Nach einiger Zeit wird das unten ablaufende Filtrat (Würze) immer klarer und wir können es in die Würzepfanne füllen. Das Läutern dauert ca. 2 Stunden. Am Ende, wenn der Filterkuchen trocken wird, gießen wir noch heißes Wasser auf den Kuchen, um ihn auszulaugen, d.h. die noch vorhandenen Restzucker aus ihm herrauszuspülen. Diesen Vorgang nennt man "Nachgüsse geben". Die unten ablaufende Würze wird dadurch immer dünner. Hatte sie anfangs noch ca. 18% Zuckergehalt, hat sie zum Schluss nur noch ca. 1% Zuckergehalt. Dann nennt der Brauer es Glattwasser.

Zu diesem Kapitel gibt es oben links ein kleines Video!
Gerste wird Malz
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