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Eins vorweg: so wie in dem Video wird nicht verkostet.
Die Verkostung läuft so ab, dass man das Bier, seinen Schaum, die Farbe erst einmal
begutachtet. Sind diese Kriterien sortentypisch? Danach deckt man das Glas ab,
schwenkt es leicht und hält dann die Nase über das Glas und riecht am Bier.
Wenn es hier schon unangenehm riecht, braucht man gar nicht mehr probieren.
Mögliche Fehlgerüche sind: Schwefel, Gemüse, Babywindel, Stinktier, Butter...
Ist geruchlich alles okay, können wir einen Schluck nehmen. Diesen lassen
wir kurz im Mund rollen, damit sich das Bier noch etwas aufwärmt und sich
die Aromen besser entfalten können. Hierbei merken wir den Antrunk,
das Malzaroma und die Kohlensäure als Mundgefühl. Dann müssen wir schlucken,
um die Bittere zu bewerten. Ist sie angenehm oder hängt sie lange nach?
Auch beim Geschmack gilt: er muss sortentypisch sein. Ein Selbstgebrautes
darf hefig schmecken, wohingegen ein filtriertes Bier nicht nach Keller oder
Hefe schmecken sollte. Zum Schluss nehmen wir noch einen normalen Schluck,
um das Bier noch einmal in seiner Gesamtheit zu bewerten.
Zu diesem Kapitel können Sie sich oben links ein Video anschauen.
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